Sehenswürdigkeiten - Chinesische Mauer

Die große Mauer in China kennt bestimmt fast jeder, schließlich gehört sie zu den erstaunlichsten Bauwerken der Erde. Diese bedeutende Sehenswürdigkeit darf bei einem China Besuch nicht fehlen. Besonders in der Gegend bei Peking können Besucher sehr gut erhaltene Abschnitte besichtigen. Da es viele Anbieter von Tagestouren dort gibt, ist ein Ausflug zum Weltkulturerbe der UNESCO überhaupt kein Problem.

Chinesische Mauer
Eine überwältigende menschliche Bauleistung:

Die chinesische Mauer hat eine Gesamtlänge von etwa 6.300 Kilometern, dabei wurde sie nicht komplett in eins durch gebaut, sondern war in verschiedene historische Abschnitte unterteilt, die erweitert wurden. Die Arbeiten an der Mauer erstrecken sich dabei auf einen großen Zeitraum hin. Die ersten Abschnitte der Mauer wurden vor etwa 2300 Jahren erbaut, dies war während der Dynastie Qin. Der Zweck war es, um sich vor Angreifern zu schützen. Auch spätere Dynastien nutzen den Schutz aus, um sich sicher zu fühlen. In den Jahren 1368 und 1620 waren die kriegerischen Kämpfe am stärksten, so dass zu dieser Zeit die Ausdehnung der Mauer ihren Höhepunkt erreichte.

Verschiedene Baumaterialien:

Im Norden Pekings besteht ein Großteil der Mauer aus Kalkstein, der aus Steinbrüchen verwendet wurde. Doch auch andere Materialien wurden zum Bau verwendet, da zum Teil durch Berge und Täler gebaut wurde. Neben Granit, gebrannten Ziegeln, Baumstämmen, kamen auch Sand und viel Erde zum Tragen.

Die große Mauer besuchen gehört zu einem absoluten Muss für China Reisende, denn sie stellt ein Wahrzeichen der Volksrepublik dar. Der meistbesuchteste Abschnitt liegt dabei in Peking (Badaling), dort findet man auch eine komplette Infrastruktur mit Hotels und Restaurants vor. Die längste Mauer der Welt stellt eine beeindruckende menschliche Leistung dar und bildet dabei mit ihren Pfaden eine sehr beeindruckende Kulisse. Da die Mauer an einigen Stellen mittlerweile stark verwittert ist, wurden bereits Restaurierungsarbeiten vorgenommen, allerdings sind diese gerade in den Gebirgsgegenden sehr langwierig und schwierig. Ein Gerücht besagt übrigens, dass man das beeindruckende Bauwerk sogar aus dem Weltall sehen kann, dies wurde aber immer wiederlegt.