Neben Bozen zählt Meran zu den wohl bedeutendsten und bekanntesten Städten in Südtirol. Meran oder Merano, wie sie auf Italienisch heißt,
ist die zweitgrößte Stadt Tirols und wurde 1317 durch König Heinrich zur Stadt ernannt;
die Geschichte der ersten Besiedlung reicht jedoch zurück bis in das 1. Jahrhundert nach Christus.
Wer einen Urlaub in Meran verbringt, sollte auf keinen Fall versäumen, einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt zu unternehmen.
Der Rest der alten Stadtmauer, am "Passeirer Tor" zu sehen, drei erhaltene Stadttore, ein Pulverturm und typisch mittelalterlich verwinkelte Gässchen -
hierbei besonders schön: die Laubengasse mit ihren Erkern und Passagen - prägen das Altstadtbild ebenso wie Jugendstil-Gebäude,
das nach Puccini benannte Stadttheater und prächtige Sakralbauten unterschiedlichster Religionen.
Sehenswert ist auch die eleganteste Brücke Merans, die 1909 im Jugendstil erbaute "Postbrücke".
Als Wahrzeichen Merans gilt das aus zwei Teilen (einem historischen aus dem 19. und einem Neubau aus dem 20. Jahrhundert) bestehende Kurhaus.
Auch hier dominiert der Jugendstil, und im imposanten Ballsaal finden regelmäßig Konzerte, Kongresse und Galas statt.
Die Kurstadt Meran weist natürlich auch eine Therme auf, deren moderner Glaspalast für Architekturbegeisterte ein Highlight ist.
Im Urlaub in Meran sollte man sich auch Schloss Trauttmansdorff mit seinen Gärten nicht entgehen lassen:
terrassenartig angelegte Gärten, ein Sinnes- und ein japanischer Garten, Olivenbäume,
Weinreben und andere mediterrane Pflanzen in selten zu findender Vielfalt verzaubern den Spaziergänger,
und eine Grotte mit Multimediashow sowie Künstler-Pavillons runden den Genuss ab.
Für Regentage bietet sich beim Urlaub in Meran ein Besuch der vielen Museen an:
Stadtmuseum, Frauenmuseum und ein Tourismusmuseum bieten interessanten Zeitvertreib der beschaulicheren Art.
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